Stiftung Stiftungsgedanke

Stiftungsgedanke

Pflegerinnen und Pfleger denken täglich darüber nach, wie sie das Wohlbefinden der Bewohner stationärer Einrichtungen verbessern können: Das Entwickeln von Betreuungskonzepten, speziellen Therapien, das Organisieren von Veranstaltungen, besonderen Demenzkonzepten oder nur eine Idee dafür, wie man sich mit mehr Zeit und Ruhe um die Pflegebedürftigen kümmern kann. In der Regel können solche Konzepte auf Grund der Kostensituation und der fehlenden Zeit nicht realisiert werden.

Die Stiftung fördert durch die Vergabe von finanziellen Projektmitteln genau solche Konzepte. In der Regel laufen die Projekte über einen längeren Zeitraum. Mit den Mitteln der Stiftung und des Fördervereines werden z.B. Anschaffungen für Bewegungs- oder Beschäftigungstherapien getätigt und projektbedingte Personalkosten finanziert.

Der Betreiber bewirbt sich bei der Stiftung mit einem Förderantrag. Er beschreibt seine Idee und liefert ein Konzept für die Umsetzung. Der Förderverein verfügt über ein Kuratorium, das über medizinisches und pflegerisches Wissen verfügt. Allein das Kuratorium sucht die förderungswürdigen Projekte aus und entscheidet über die Vergabe der Förderung. Während der Umsetzung werden die jeweiligen Förderprojekte durch Mitglieder oder Beauftragte des Kuratoriums langfristig begleitet. Erfahrungen aus diesen Projekten werden umfangreich beispielsweise, in Zusammenarbeit mit Fachdoktoranden und Universitätskliniken, dokumentiert. Diese Erfahrungsdokumentationen werden sowohl in medizinischen und pflegerischen als auch in politischen Fachkreisen veröffentlicht.

Besonders erfolgreiche Projekte werden durch Medienpartner der Stiftung publiziert und so auch anderen Betreibern zugängig gemacht. Die Kostenträger können anhand objektiver Dokumentationen den Nutzen von durchgeführten Projekten erkennen. So kann sich zukünftig ein Weg der nachhaltigen Finanzierung für erfolgreiche Projekte etablieren.

Zudem werden genau diese Projekte durch die Stiftung in die Schulsysteme der Pflegeberufe transportiert. Hier pflegt die Stiftung ein Netzwerk von Schulbetrieben, die diese Erfolgserfahrungen bereits in der Ausbildung an zukünftige Pflegerinnen und Pfleger kommunizieren.