Mitglieder des Kuratoriums

Mitglieder

Das Kuratorium der Stiftung ist bewusst und bedürfnisorientiert aus Vertretern verschiedener Bereiche zusammengesetzt.

Für die Auswahl und Begleitung der Förderprojekte sind insbesondere drei Mitglieder aus der Medizin und Forschung sowie zwei Mitglieder aus der operativen Pflege von besonderer Bedeutung.

Ein Mitglied aus der Politik bildet die Kommunikationsbrücke zu den Kostenträgern und der Sozial- und Bundespolitik in Deutschland.

Ein weiteres Mitglied aus der Gesellschaft transportiert als Botschafter die Tätigkeit der Stiftung mit dem Ziel, das Bewusstsein für die Aktivitäten der Stiftung der Öffentlichkeit zugängig zu machen.

 

Prof. Dr. med. Matthias RiemenschneiderProf. Dr. med.
Matthias Riemenschneide
r
Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie,
Universitätsklinikum des Saarlandes

Prof. Riemenschneider hat seit vielen Jahren einen Forschungsschwerpunkt im Bereich neurodegenerativer Erkrankungen, der neben der Grundlagenforschung und daraus abgeleiteten therapeutischen Interventionen auch die Versorgungsforschung von gerontopsychiatrischen Patienten beinhaltet. Gerade der Aspekt der Versorgung von Patienten mit dementiellen Erkrankungen ist ein Hauptanliegen von Prof. Riemenschneider und daher einer der wichtigsten Beweggründe, sich bei der Schiermann Stiftung aktiv einzubringen. Über die Arbeit der Stiftung bieten sich immens wichtige Möglichkeiten, diverse Wohnformen und Versorgungsaspekte älterer Menschen bzw. Patienten zu untersuchen und hierdurch langfristig eine deutliche und nachhaltige Verbesserung zu erzielen.

 

 

Prof. Dr. Rita Süssmuth
Bundestagspräsidentin a.D.
Bundesministerin a.D.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Prof. Rita Süssmuth
, geboren 1937 in Wuppertal, studierte zunächst Romanistik und Geschichte in Münster, Tübingen und Paris, bevor sie ein Postgraduiertenstudium der Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie aufnahm. 1964 verband sie in ihrer Promotion beide Studiengänge mit einer Arbeit zur Anthropologie des Kindes in der französischen Literatur der Gegenwart. Sie übte zwischen 1969 und 1982 zahlreiche wissenschaftliche Tätigkeiten Professorin für international vergleichende Erziehungswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Ruhr, der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Dortmund aus. Bevor sie in die Politik wechselte, leitete sie zwischen 1982 und 1985 das Forschungsinstitut „Frau und Gesellschaft“ in Hannover.

1985 wurde sie zur Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit (ab 1986 zusätzlich für Frauen) ernannt und war damit die erste Frauenministerin auf Bundesebene. Von 1987 bis 2002 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages mit dem Mandat des Wahlkreises Göttingen. Von 1988 bis 1998 war sie die Präsidentin des Deutschen Bundestages. Neben dem Vorsitz über die Frauen Union von 1986 bis 2002 war sie zudem Mitglied des CDU Präsidiums (1987 – 1998). Zwischen 2000 und 2001 saß sie der Unabhängigen Kommission Zuwanderung vor.

Nach Beendigung ihrer Zeit als aktive Politikerin übernahm sie zahlreiche weitere Aufgaben. Von 2002 bis 2004 saß sie dem Sachverständigenrat für Zuwanderung und Integration vor. 2004-2005 gehörte sie der UN-Weltkommission für Internationale Migration an. Von 2005 - 2009 war sie Präsidentin der privaten SRH-Hochschule für Wirtschaft in Berlin. Seit 2010 ist sie Präsidentin des deutschen Hochschulkonsortiums der Deutsch-Türkischen Universität in Istanbul (K-DT)

 

Olaf Thon
ehemaliger Fussballprofi
Unternehmensberater

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Olaf Thon
, geboren 1966 in Gelsenkirchen, spielte von 1972 bis 1980 zunächst in den Jugendmannschaften der STV Horst-Emscher und wechselte dann zum FC Schalke 04. 1984 absolvierte Olaf Thon sein erstes Spiel in der Bundesliga. Als Mittelfeldspieler und als Libero war Herr Thon in der Bundesliga für den FC Schalke 04 und Bayern München bis ins Jahr 2002 aktiv tätig. Zwischen 1984 und 1998 bestritt er zudem 52 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft. Im Jahre 1990 gewann er mit der Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft in Italien. Olaf Thon beendete 2002 nach mehreren langwierigen Verletzungen seine Karriere als Bundesligaspieler. Olaf Thon war von 2005 bis 2008 Mitglied im Schalker Aufsichtsrat und übernahm zudem Aufgaben im Marketing-Bereich für den Verein, ehe es im Juli 2009 zur „einvernehmlichen Trennung „kam. Thon ist immer noch einer von drei Aufsichtsratsmitgliedern des Erkrather IT-Unternehmens Conciety AG und sitzt zudem im Verwaltungsrat der „Gofus“ (Golf spielende Fußballer), die bei Charity-Turnieren Geld für caritative Zwecke sammeln. Zudem tritt Herr Thon als Kolumnist für die Zeitschrift „Kicker“, als Sportexperte für den Fernsehsender „Sport 1“ und als Radiostimme bei „Bayern 1“ in Erscheinung. Darüber hinaus ist Herr Thon als Unternehmensberater in verschiedenen Branchen tätig.